HOWE - Geschichtlicher Abriss

HOWEs europäische Organisation wurde 1989 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der HOWE Furniture gegründet, die in den USA schon vor fast 80 Jahren ihren Betrieb aufnahm.

1920er Jahre
HOWE Furniture wurde in den 1920er Jahren in Trumbull (Connecticut) von Harold Howe gegründet. HOWE fertigte zunächst Kartentische, Beistelltischchen, Nachttischchen, Faltgitter, hölzerne Hutablagen, Nähtische und so gut wie alle faltbaren Möbel. Ein früherer HOWE Slogan war: "WENN FALTEN, DANN HOWE".

1930er Jahre
In den 1930er Jahren kam HOWE auf den Gastgewerbemarkt, als Oscar, der weltberühmte Generalmanager des Waldorf Astoria in New York City, sich wegen eines faltbaren Banketttisches an Harold Howe wandte. In Zusammenarbeit mit dem Inhaber von DeSaussure fertigte Mr. Howe die Tischlösung. Ende der 1960er Jahre erhielt HOWE einen großen Auftrag für das Waldorf Astoria. Der Tisch mit 2100 Einheiten war die Ersatzlieferung für die originalen Tische, die in den 1930ern bestellt worden waren. Viele der Untergestelle funktionieren noch einwandfrei, die Tischplatten waren jedoch inzwischen zu abgenutzt.

1940er Jahre
Während des 2. Weltkriegs entwickelte HOWE die „VICTORY-Tische" für U-Boote, ein wahrhaft innovatives platzsparendes Tischsystem namens Series. Die japanische Kapitulation wurde an unserem VICTORY Tisch an Bord der U.S.S. Missouri unterschrieben. So gesehen hatte HOWE einen kleinen Anteil an der Wiederherstellung des Friedens.

1950er Jahre
HOWE erhielt eine Anfrage von Skidmore, Owings, Merrill für den Entwurf eines vierbeinigen Falttisches, der nicht wie ein Falttisch aussah. Der Kunde war Union Carbide. Das Design der Tische der 500er Serie war HOWEs erster Auftritt auf der A & D-Szene.

1960er Jahre
In den 1960er Jahren fertigte HOWE Schul-, College- und Bibliotheksmöbel. Der gute Ruf veranlasste IBM, HOWE aufzufordern, einen spezialgefertigten Schulungstisch zu entwickeln. Zu jener Zeit führte IBM Coed-Lehrgänge ein und brauchte einen faltbaren Schulungstisch mit Sichtblende. HOWE entwarf den DT-Tisch für IBM, der in den 60ern und 70ern ein großer Erfolg wurde.

1970er Jahre
In den 1970er Jahren hatte HOWE eine starke Position auf dem Objekt- und dem Gastgewerbemarkt mit einem soliden Ruf für innovative Tische für Besprechungen und Schulungen. Tempest, der Cadillac der Falttische mit T-Beinen, wurde in den 1970er Jahren eingeführt. Er setzt nach wie vor Maßstäbe auf dem Markt und wurde von so gut wie allen unseren Konkurrenten nachgeahmt. Tempest erfüllt alle Bedürfnisse von der Cafeteria bis hin zum Konferenzraum.
HOWE Furniture begann seine Vertriebsaktivitäten in Europa in den 1970ern mit einem Lizenzvertrag von Seit International, das auch die Rechte für den Verkauf von David Rowlands berühmtem Stapelstuhl 40/4 außerhalb von Nordamerika und Indonesien besaß.

1980er Jahre
In den 1980ern vereinte HOWE die Kräfte mit Niels Diffrient für die Herstellung des Diffrient Tisches. Dieser Tisch besaß einen glatten Hightech-Look mit optionalem Kabelmanagement in einer ästhetischen und funktionalen Verpackung. Es gab ihn in faltbaren, Flip-top- und festen Modellen. Er erfüllte die Marktbedürfnisse im Geschäfts- und Schulungssektor und schlug den Ton an für HOWEs Marktführung auf dem wachsenden Schulungsmarkt.
1989 erwarb HOWE Furniture die Fertigungs- und Verwaltungseinrichtungen von Seit International in Middelfart (Dänemark). Seither vertreibt die HOWE Europe a/s Tischsysteme und den 40/4 Stuhl.

1990er Jahre
Der Erwerb des dänischen Betriebes löste erhebliches Wachstum in den 1990er Jahren aus. Die europäischen Aktivitäten wuchsen, und HOWE Europe a/s wurde zu einer starken Marke im Bereich raumsparender, multifunktionaler Möbellösungen, die von der A&D-Branche gefordert werden.
Anfang 1998 fusionierte HOWE mit einem umfassenden Unternehmenskonglomerat namens Falcon Companies mit dem klaren strategischen Ziel, die Führungsposition von HOWE/Falcon Companies im Möbelsektor auszubauen. Falcon Companies wurde 1959 von Frank Jacobs in St Louis (USA) gegründet und war ein Möbelunternehmen mit Pioniergeist. Falcon Companies besaß neun Fertigungsbetriebe in aller Welt und war Marktführer im Gast- und Beherbergungsgewerbe, im Kantinenbereich und auf dem Objektmarkt. Auch im Gesundheits- und Bildungsbereich zäh